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   Als ich sechs Jahre alt war, nahm ich Geld aus der Münzsammlung meines Vaters und ging damit zum Kiosk. Mehr als satt und voller Reue wurde ich dann ins Büro meines Vaters gerufen, um mit ihm darüber zu sprechen, wie man sich in einer Familie zu einander verhalten soll, damit das Zusammenleben auch funktionieren kann. Und das ist genau der Punkt. In der Ethik und im Kriminalroman stellt man sich dieselben Fragen. Was ist böse? Was ist gut? Und wie soll man sein Leben leben? Diese Fragen haben niemals aufgehört, mich zu interessieren.
Ich wurde 1958 in Visby geboren und wuchs auf Gotland in einem Zuhause auf, in dem das Erzählen wichtig war. Als ich klein war, hatten wir keinen Fernseher, aber mein Vater bastelte Handpuppen und spielte hinter einem großen Sessel Theater. Abends saßen wir am Kaminfeuer, und Urgroßmutter erzählte davon, wie es früher war. Es ist ein großes Privileg, wenn man als Kind die Gelegenheit bekommt, zuzuhören und auch angehört zu werden.
      Später zog ich nach Örebro, um Krankenschwester zu werden. Schnell stellte sich heraus, dass ich kein Blut sehen konnte, ohne in Ohnmacht zu fallen. Aber Schwierigkeiten sind dazu da, sie zu überwinden. Die Chirurgie wurde nie meine Sache, aber ich mache auch heute noch Nachtschichten in der Lungenklinik, weil sich das sinnvoll anfühlt. Und nicht zuletzt, weil ich diese Nachtschichten damit verbinden kann, taktile Stimulations-Massagen zu geben. Natürlich habe ich immer vorgehabt, wieder nach Gotland zu ziehen, doch daraus wurde nichts. Ich lernte meinen Mann kennen und blieb in Vintrosa. Wir haben drei Kinder zusammen, die jetzt dabei sind, das Nest zu verlassen.
      Auch nach dem vierzigsten Geburtstag sollte man etwas Spaß haben, und so begann ich Weihnachten 1998 zu schreiben. In dem Jahr hatte ich eine achtzigjährige Frau kennen gelernt, die von ihrem psychisch kranken Sohn misshandelt worden war, und mein Leben als Schriftstellerin erwuchs aus der Bestürzung, die ihre Erzählung in mir weckte. Eine zivilisierte Gesellschaft muss sich besser um solche Menschen kümmern, als es derzeit geschieht. Das Ergebnis war mein erster Kriminalroman „Und die Götter schweigen“.
      Abgesehen von der Reihe mit Kriminalromanen, in denen Maria Wern die Hauptperson ist, und neben acht Kinderbüchern für den Bonnier Verlag, habe ich zusammen mit Agneta Blom, einer Dozentin für Staatswissenschaften, zwei Bücher über angewandte Ethik für Pflegepersonal geschrieben. Das Bedürfnis, ethische Dilemmata zu diskutieren, ist sehr groß, und inzwischen halte ich jedes Jahr ungefähr 80 Vorträge im ganzen Land zu diesem Thema. Bevor ich vierzig wurde, hätte ich nie gedacht, dass ich das einmal tun würde
 
  

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Now om TV: "Birdflu" staring Eva Röse, Allans Svensson, Fares Fares...

Und die Götter schweigen
  
”Anna Jansson ist die neue literarische Stimme aus dem Norden.“ 
Berliner Morgenpost

Ein temporeicher Psycho-Thriller voll eindiringlicher Bilder, fresselnder Charaktere und fremder Rituale.“
Freundin

Der Krimi ist logisch aufgebaut, flott geschrieben.“ 
Badisches Tageblatt
 
...und gleich mit ihrem ersten Fall schwer Appetit auf mer macht.“
Tips
   
Und die Götter schweigen bietet gruselige Krimispannung mit jeder Menge nordischem Flair.“ 
Weiber Divan
 
Anna Jansson bewegt sich ganz in der neueren Tradition schwedischer Krimiautoren.“ 
Neue Luzerner Zeitung (Schweiz!!!)

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Das erste meiner Bucher in deutscher Sprache ist erschienen und kann uberall, wo es Bucher gibt, bezogen werden.